Heralder Studio Diary: Keyboard

Epic Metal. Seit 2001 trägt Heralder diese Stilbezeichnung. Ausschlaggebend für diese Wahl war, neben der musikalischen Stimmung und den klaren Gesängen, der Einsatz des Keyboardes. Antje bereicherte Heralder 2010 auf ihre Art und erzeugte eine neue Grundstimmung in den Songs. Neben den epischen Elementen in Echoes  kommen auch düster angehauchte und ruhigere Arrangements zum tragen.

Zwei komplette Aufnahmetage, an denen Antje 10 Songs plus Intro einprügeln sollte, standen nun bevor. Um 12:30 Uhr hat die Arbeit im Studio begonnen. Am ersten Tag wurden Klangfarben besprochen und eingestellt, Kabel verlegt und eingesteckt sowie reichlich Kaffee konsumiert.

Die Tastenspielerin ist nämlich nicht wirklich dem Biergenuss zugetan. „Antje hat es mal geschafft, in einer ganzen Nacht eine halbe Flasche Kilkenny zu trinken und hat uns dabei ertragen. Ganz großes Damentennis!“, schmunzelte Tina.

Antje kombinierte die verschiedensten Klangfarben. Am Ende eines Songs fragte man sich, ob sie da überhaupt noch den Überblick behielt. Aber mit Antjes riesigem Spickzettel im Gepäck, kann nichts schief gehen.

Auch diese beiden Tage gingen blitzschnell vorbei und es geht nun an die letzte und einer der aufwendigsten Etappen der Produktion: die Gesänge!

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