Metal im Keller… was kann man bei dem Namen einer Veranstaltungen erwarten? Nicht weniger als einen rundum gelungen Metalabend mit dem saarländische Bands die Pfalz erobert haben. Der „Keller“ des Gasthauses Hobbit war bereits bei der ersten Band Gravety erfreulich gut gefüllt und in Kombination mit der super Atmosphäre in dem Laden war das ein klasse Konzertstart.
Gravety
Gravety spielen sauberen Heavy Metal der selten mit tiefen Growls „aufgelockert“ wird. Für mich als Death-/Black-Metal Hörer auf jeden Fall ein Plus. In wie weit dies aber vll. die eigentliche Klientel verschreckt kann ich nach gestern nicht wirklich einschätzen. Das Publikum ist aber darauf angesprungen und somit rotierten die ersten Köpfe für diesen Abend und „…wackelst mit die Hufte, dann mache das schön geschmeidig und sexy!“
Setlist
1. Axe of Execution
2. Stroke of fate
3. The reaper
4. Judge your god
5. Decay of life
6. Asylum
7. False Messiah
Zugabe:
8. Keeper of souls
Wanderreigen
Mit Wanderreigen eroberte dann eine Band die Bühne, die ein Bekannter als die neuen Schandmaul bezeichnete. Zu wünschen wäre es der Truppe, denn qualitätsmäßig lässt man hier nichts anbrennen. Das Intro war zwar leider im Auto vergessen worden aber so konnte man wenigstens direkt über die Songs “Lebenskraft” und “Schlacht” zum „Tanzlied“ kommen. Spätestens hier war die Pfalz nun auch ein Wanderreigenland oder wurde zumindest von den zahlreichen mitgereisten saarländischen Fans annektiert.
An der Stelle will ich auch noch mal extra erwähnen wie gut gefüllt der Laden und die Stimmung war, denn es ist leider nicht selbstverständlich, dass Bands die noch nicht den großen Durchbruch geschafft haben und bei Nuclear Blast (Nukular.. das Wort heißt Nukular) einen Vertrag haben, auch über ihren Stammclub hinaus unterstützt werden.
Daher:
Danke Saarländer! Danke Freunde der guten Musik! Weiter so… support the underground! Support your local heroes!!!
Setlist
1. Intro…. (oder auch nicht)
2. Lebenskraft
3. Schlacht
4. Tanzlied
5. Rum & Ratten
6. Wanderreigen
7. FDK
8. Nordstern
9. Irish
10. Schmied
Zugabe:
11. Bombomstand
Heralder
Für den musikalischen Abschuss diesen Abend war Heralder zuständig und trotz den Wechseln im Line up in letzter Zeit und auch an diesem Abend (an der 2ten Gitarre wurde Stefan durch Patrick von Bitter Atonement ersetzt) gab es einen routinierten Auftritt zu sehen. Wer die Band gestern zum ersten Mal gesehen hat, merkte ohne einen entsprechenden Hinweis nicht, dass es sich hier um die „B-Elf“ handelte. Gespielt wurden neben den Liedern von „Twilight Kingdom“ auch neue Songs und ich war sehr überrascht. Hier wurden teilweise Black-Metal Riffs ausgepackt, die trotzdem prima in den Stil von Heralder integriert wurden. Ich verweise mal wieder auf die Aussage, die ich bei Gravety schon machte… auf jeden Fall ein Plus. Wenn diese Lieder auch mal bekannter sind und das Publikum wie bei den Klassikern „Battleground“ und „Queen of the Snowfall“ aus Leib und Seele mitsingen kann, sind sie auf jeden Fall eine Bereicherung für das Liveprogramm. So wurde zumindest die Langhaarperücke geschüttelt was das Zeug hält und, da der eigentliche zweite Gitarrist auch noch die Bühne stürmte, noch ein gelungener Abend im Sinne von Iron Maiden mit 3 Gitarristen beendet.
Setlist
1. Intro
2. Twilight Kingdom
3. A legend of victory
4. Edge of life
5. The prophecy
6. Wraith hunter
7. Lance
8. Queen of snowfall
9. Lair
10. Battleground
Zugabe:
11. The Forest…
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Dennis
- Inner Riot -


